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Benutzerfreundliche Gestaltung II

(Aufbauend auf DIN-Norm Nr. 66234)

Die DIN-Norm Nr. 66234 regelt die Beschaffenheit von Anwendungen. Aufbauend auf dieser Norm können weitere Anforderungen an die Benutzerfreundlichkeit abgeleitet werden, die die Inhalte des Regelsatzes sinnvoll erweitern.

Farbgestaltung

Bei der Gestaltung werden Farbkombinationen mit ausreichendem Kontrast gewählt (z. B. Schwarz auf Weiß, nicht Dunkelgrün auf Dunkelblau), die nicht die Aufmerksamkeit des Anwenders unnötig belasten (z. B. Rot auf Blau, Grün auf Rot). Farben werden nicht als Entscheidungskriterium verwendet, um diese Entscheidung auch sehbehinderten Anwendern zu ermöglichen. Besonders aus der restlichen Gestaltung herausfallende Farben (z. B. grelle Farben wie Signalrot) werden nur für Fehlermeldungen oder für ablaufrelevante Informationen verwendet. Ein sparsamer Umgang mit Farben erleichtert die Konzentration des Anwenders auf das Wesentliche.

Meldungen und ablaufrelevante Informationen

Alle den normalen Ablauf ergänzenden Informationen, wie beispielsweise Fehlermeldungen, Abfrageergebnisse und ähnliches, werden invers oder andersfarbig markiert oder anderweitig hervorgehoben, um die direkte Aufmerksamkeit des Anwenders zu erlangen.

Masken

Masken werden den logischen Abläufen entsprechend erstellt, wobei jedes Eingabefeld eindeutig mit Wörtern oder Abkürzungen aus dem Wissensschatz des Anwenders beschriftet wird. Die Länge der Felder wird der jeweils erwarteten Länge der Ein-/Ausgabe angepasst. Eine Hervorhebung von Eingabefeldern macht auf den ersten Blick deutlich, dass hier Informationen vom Anwender erwartet werden.

Fenster

Werden zusätzliche Fenster geöffnet, muss die Übersichtlichkeit durch eine Begrenzung der Anzahl und durch eine eindeutige Benennung, zum Beispiel bei Windows über Titel in der Taskleiste, gewährleistet sein (PopUp-Fenster sind zwar legitim, sollten aber zurückhaltend eingesetzt werden).

Menüs

Menüs werden nach Thematik und Sachzusammenhängen geordnet und sind eindeutig als Menü erkennbar. Ersetzen Tastenkombinationen oder Funktionstasten alternativ eine durch Cursor oder Maus begehbare Menüstruktur, werden die jeweiligen Tasten hinter dem Menüeintrag angezeigt, den sie ersetzen können. Jeder Menüeintrag besteht aus einem Wort oder beginnt mit dem Wort, das als Hauptwort des Eintrags zu werten ist (z. B. "Suche im Grammiweb", nicht "Im Grammiweb suchen"). Nach Möglichkeit werden Menüs kompakt angelegt, über die eigentlichen Menüpunkte hinausgehende Untermenüs werden in getrennt angezeigten Gruppen zur Verfügung gestellt.

Anmerkung

Wie eingangs sollten diese Anhalte als Ergänzung zur DIN-Norm Nr. 66234 dienen.

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