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Benutzerfreundliche Gestaltung I

(Aufbauend auf DIN-Norm Nr. 66234)

Deutschland wäre nicht Deutschland, würde es nicht auch für die Gestaltung von Anwendungssoftware eine DIN-Norm geben. Diese Normierung Nr. 66234, insbesondere deren Teil 8, sollte aber auch bei der Erstellung von Internetseiten bedacht werden, denn sie faßt zusammen, was eine gute Benutzerführung ausmacht.

Aufgabenangemessenheit

Die Erledigung von Aufgaben wird nicht durch die speziellen technischen Beschaffenheiten des Systems behindert oder belastet. Aufgaben, die vom System, und nicht vom Anwender durchgeführt werden müssen, werden auch vom System ausgeführt (per Script mögliche Berechnungen werden auch vom Script durchgeführt). Übersteigt eine Dialogmaske die mögliche Größe der Darstellung, wird diese auf mehrere Einzelmasken verteilt, wobei die Unterteilung nach logischen Gesichtspunkten erfolgt. Dialogabläufe sind logisch aneinander gegliedert.

Selbstbeschreibungsfähigkeit

Die einzelnen Abläufe sind für den Anwender verständlich und nachvollziehbar, Systemzusammenhänge werden bei Bedarf erläutert. Werden Piktogramme verwendet, stellen diese die darunter liegende Funktion nachvollziehbar dar (z. B. ein Kuvert, um auf ein E-Mailformular hinzuweisen). Soweit möglich, werden keine für den Anwender unverständlichen Fachbegriffe verwendet. Lässt sich dies nicht vermeiden, werden diese erklärt.

Steuerbarkeit

Der Anwender hat jederzeit Einfluss auf die Abläufe des Systems und kann bei Bedarf abbrechen, ohne systemtechnische Schäden zu verursachen. Eingaben in eine Maske können in jeder vom Anwender gewünschten Reihenfolge erfolgen, solange diese nicht zu systemtechnischen Zwecken in einer bestimmten Anordnung festgelegt wurden. Ergibt sich aus einer Eingabe die Möglichkeit eines systemtechnischen Schadens, wird diese Eingabe vom Besucher bestätigt (z. B. Löschen von Dateien, Verlassen von nicht gespeicherten Formularen). Ausgaben lassen sich vom Anwender dessen Bedürfnissen anpassen, soweit dies technisch umsetzbar ist.

Erwartungskonformität

Jeder Dialog entspricht den Erwartungen des Anwenders und kann für ihn aus seinem bisherigen Erfahrungsschatz oder einer Schulung nachvollzogen werden. Gleichartige Eingaben erfolgen immer im gleichen Format, Abläufe sind immer vergleichbar, Befehlstasten bleiben immer mit den selben Funktionen belegt. Längere Wartezeiten werden erläutert und geben dem Anwender eine Begründung für deren Notwendigkeit.

Konsistenz

Jeder Dialog ist einheitlich gestaltet und für den Anwender durch die bisherigen Abläufe verständlich. Er belastet ihn nicht durch Uneinheitlichkeit und zwingt ihn nicht zur Anpassung an das System (z. B. Kontaktformulare haben einen einheitlichen Aufbau).

Fehlerrobustheit

Undefinierbare Systemzusammenbrüche oder -störungen werden vermieden (z. B. eine Kontrolle der verwendeten Hyperlinks innerhalb einer Site). Jeder Fehler wird selbständig vom System ausgeglichen oder kann mit minimalem Aufwand für den Anwender korrigiert werden. Leicht verständliche Meldungen weisen auf Fehler hin (z. B. auf eine fehlende E-Mailadresse in einem Kontaktformular). Widersprüchliche Eingaben werden dem Anwender dargelegt.

Anmerkung

Die DIN 66234, die diesem Beitrag als Grundlage dient, wurde sinngemäß wiedergegeben.

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