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Anfängersicheres Gestalten

Es ist schon interessant, Anfängern in Sachen Onlinenutzung beim Surfen über die Schulter zu schauen. Immer wieder stehen sie vor Problemen, über die "alte Hasen" nur lächeln können - obwohl sie selber auch schon vor denselben Hindernissen standen. Um auch den Neulingen unter den Besuchern der eigenen Homepage unter die Arme zu greifen, sollten daher einige wichtige Punkte beachtet werden.

Zielgruppen definieren

Dem Gestalten einer Homepage sollte eine ausführliche Zielgruppendefinierung vorausgehen. Erst nachdem das zukünftige Publikum eingegrenzt ist, können die Organisation einer Navigation und die Erstellung von Schnittstellen zum Besucher angegangen werden. So ist bei Besuchern eines Homepagemagazins (wie dem Grammiweb) von einer gewissen Grundkenntnis auszugehen, immerhin sind sie schon soweit, selbst im Netz vertreten sein zu wollen. Tageszeitungen, Firstsurf-Magazine oder Websites mit ähnlichem Inhalt werden auch von absoluten Anfängern besucht, also muss auch auf diese eingegangen werden. Gleiches gilt für Firmenhomepages, die von Einsteigern wie auch Experten gleichermaßen besucht werden
können.

Fachchinesisch

Grausame Peinigung ist das "Zuschütten" von Anfängern mit Fachausdrücken und das Hinterfragen von Zugangsvoraussetzungen. Woher sollten sie wissen, ob ihr Browser einen "Refresh" unterstützt (hat "Browser" was mit Duschen zu tun?) oder ob dieser Java-tauglich ist. Für viele ist Java entweder ausländischer Bohnenkaffee oder einer dieser niedlichen
kleinen Außerirdischen in Star Wars. Eine "Best viewed Resolution" begeistert Einsteiger auch nicht unbedingt - was ist eine Auflösung? Der Monitor ist noch da, hat sich nicht aufgelöst, hmmm, muss wieder was mit dem Java-Kaffee zu tun haben. Ein Flash-PlugIn, welches zur Ansicht der besuchten Seiten benötigt wird, könnte ja eventuell im Getränkekasten zu finden sein - tsss, hat doch wieder einer ein "s" vergessen. "Pop-Up"? Grn, schon wieder eine von diesen Erwachsenenseiten.

Wird solches Fachchinesisch umgangen, eventuell durch erläuternde Erklärungen und vor allem durch Reduzierung auf das Wesentliche, ist Newcomern wirklich gedient. Warum eine Website auf verschiedene Auflösungen hin programmieren, wenn diese auch einfach durch ein flexibles Layout in allen dargestellt werden kann. Das Grammiweb beispielsweise kann bei einer Auflösung von 640x480 Pixeln ebenso unproblematisch betrachtet werden wie bei 1600x1200 Pixel (ok, hierbei sähe das Bild wahrscheinlich relativ unausgefüllt aus, aber es funktioniert).  

Wegweiser und andere kleine Helfer

Dem Besucher muss gezeigt werden, wie er weiterkommt. Hin und wieder sitzen auch alte und erfahrene Surfer vor dem Monitor, betrachten eine Grafik und fragen sich, wanns wohl weitergeht - Imagemaps sind eine großartige, wenn auch oft unsinnige Erfindung. Auf Verweise muss hingewiesen werden - seis durch Unterstreichen oder sonstige Hervorhebungen. Da der Großteil aller Internetseiten den Unterstrich unter einem Wort als direkten Hinweis auf einen Link ansieht, sollte dies auch beibehalten werden. Hierbei ist natürlich auch das Zielpublikum ausschlaggebend.

Zu der Unterstützung in Sachen Navigation kommt auch noch das direkte Bereithalten von Hilfsmaßnahmen - beispielsweise eine Extrawebseite "Neu hier?" oder das Beantworten von aufgekommenen Fragen per Email. Eine Sammlung von Antworten auf die häufigsten Fragen ist immer wieder hilfreich, vor allem erspart es dem Seitenbetreiber, immer wiederkehrende Anfragen bearbeiten zu müssen.

Sitemaps

Der Einsatz einer so genannten Sitemap, einer Übersicht über das komplette Onlineangebot, ist für jeden Besucher interessant. Nicht jeder kann sich direkt in die Gedankengänge des Homepagebetreibers hineindenken und dessen Strukturierung nachvollziehen. Auch erfahrenere Surfer finden hin und wieder in umfangreicheren Angeboten Bereiche, die sie zwar interessieren, die sie aber an dieser Stelle niemals vermutet hätten. Mit einer Sitemap kann auch das Problem der Benennung von Angeboten umgangen werden, denn nicht immer sind Bezeichnungen eindeutig. So können alle erdenkbaren Begriffe auf einen Bereich hinweisen, was in einer Menüstruktur nicht denkbar wäre.

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