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Miese Tricks der Newsletterbetreiber

Schwarze Schafe gibt's überall - dieser Grundsatz macht auch vor dem Internet nicht halt. In diesem Beitrag nehmen wir diverse Methoden von Newsletteranbietern unter die Lupe, mit denen neue Abonnenten oder Homepagebesucher geworben werden.

Adressen sammeln

Es ist so einfach, Email-Adressen zu bekommen. Denken Sie einmal darüber nach, an welchen Stellen Sie schon nach Ihrer gefragt wurden. Ob nun bei Umfragen, bei denen Ihre persönlichen Daten angeblich nur für die Statistik benötigt werden, beim Eintrag in Banner- und Linklisten, natürlich nur, um Sie von der Löschung Ihrer Hinterlassenschaft oder dem "Verrutschen" auf die zweite Seite der Liste zu informieren, beim Betreten von Internetseiten, zum Beispiel, um über Updates der auf der folgenden Seite angebotenen Programme zu berichten, beim Versand von eCards, der Zusendung eines Freischaltcodes für heruntergeladene Software, bei Anschreiben... Die Möglichkeiten, an Adressen zu gelangen sind vielfältig. Und jede Eintragung kann die Zahl der Newsletterabonnenten erhöhen. Dabei vergessen viele Anbieter, dass diese Tricks auch Nachteile bringen:

  • Ihr Angebot wirkt schnell unseriös
  • Die rechtliche Seite ist mehr als fraglich
  • Aufgrund falscher Adressen wird die Administration erschwert
  • Mails erboster Besucher drängen sich ins Tagesgeschäft
  • Gelesen wird der Newsletter sowieso nicht - Anzeigenkunden verschwinden wieder

"Bis dass der Tod uns scheidet"

Häufig wird das Abmelden aus einer Abonnentenliste unnötig erschwert oder sogar vollkommen unmöglich gemacht. Da gibt's zwar ein Feld, in das die Adresse eingetragen werden kann, um sich anzumelden, der Button zur Abmeldung ist aber leider vergessen worden. Oder funktioniert nicht. Oder funktioniert angeblich, der nächste Newsletter kommt aber trotzdem. Oder ist derzeit aufgrund "technischer Probleme" nicht durchführbar.

Auch fehlt häufig der Hinweis, wie man sich wieder abmelden kann. Soll nun eine leere Mail zurückgeschickt werden, oder soll der Text "UNSUBSCRIBE" irgendwo in dieser Antwort vorkommen, oder muss man seine Adresse auf der Homepage des Versenders streichen lassen, oder soll man einfach nur beten, dass endlich rechtliche Schritte greifen?

Wie beim ersten Fall liegen auch hier die Nachteile auf der Hand:

  • Seriös wirkt das Angebot wirklich nicht mehr
  • Empfänger können bei Veränderung Ihrer Adressen den überflüssig gewordenen Eintrag nicht löschen und sorgen so für Störungen des Versands
  • Wer wird einen Newsletter, den er abbestellen wollte, schon noch lesen, wenn er denn immer noch kommt? Anzeigenkunden werden früher oder später abspringen, da ein nicht gelesener Newsletter auch nicht gelesene und somit überflüssige Werbung bedeutet

Adressen teilen

Mitunter wird eine Sammlung von Email-Adressen auch von mehreren Anbietern geteilt, so dass man zwar einen Newsletter bei einem Versender bestellt hat, im Endeffekt aber mehrere von verschiedenen Stellen erhält. Dass dies gegen den Datenschutz verstößt sollte wohl klar sein. Der letztendliche Nutzen ist auch fraglich, denn die meisten Empfänger werden sich relativ schnell wieder abmelden, so dass niemandem gedient ist.

Adressen unter dem Hammer

Es gibt professionelle Anbieter von Informationen, die es sich zum Hauptgeschäft gemacht haben, Kundendaten an Dritte weiterzuverkaufen. Je nach Qualifizierung können Adressen so wenige Cents oder auch tausende Euros kosten. Dass die ungewollt Angeschriebenen sich nach dem ersten Newsletterversand direkt wieder abmelden wird dabei meist verschwiegen.

Mehr Besucher durch ökonomische Präsentation

Viele Newsletteranbieter versuchen durch die angebotenen Informationen die Zahl Ihrer Homepagebesucher zu steigern, indem beispielsweise Links nur über deren Homepage erreichbar sind (meist über ein "Redirect" genanntes Script, das bei Aufruf direkt auf die verlinkte Seite weiterleitet) oder durch eine starke Kürzung von Artikeln, die den Leser "anheizen" soll, das Wesentliche aber erst nach dem Anklicken eines bereitgestellten Links auf die eigenen Seiten offenbart. Solange der Inhalt nicht zwingend zu solchen Maßnahmen veranlasst (beispielsweise, wenn der Newsletter durch die Masse der Informationen in ausführlicher Form zu lang würde) ist das Abmelden leicht nachvollziehbar, denn die Grundidee eines Newsletters, Informationen offline lesen zu können, wird hierbei unterwandert.

Fazit

Nahezu alle Methode sorgen dafür, dass der Empfänger sich hinters Licht geführt fühlt. Er wird sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit direkt wieder abmelden, oder vielleicht direkt rechtliche Möglichkeiten nutzen. Freunde macht man sich mit diesen Tricks wirklich nicht.

Der Grammiweb.de-Newsletter greift übrigens nicht auf derlei Hilfsmittel zurück.

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