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Typographie auf Internetseiten

Informationen online anzubieten ist mit einigen Schwierigkeiten verbunden. Ladezeitoptimierung, universelle Darstellungsgebote und die Funktionsarmut der zur Verfügung stehenden Programmiersprachen beschränken Webdesigner bei der Umsetzung ihrer Projekte und bei der Erstellung eines Informationsangebotes auf einen Level, der in Printmedien durch ihre Andersartigkeit nicht gegeben ist.

Der Nachteil des dynamischen Seitenaufbaus

Printmedien wie Bücher und Zeitschriften haben den Vorteil, dass ihre Seiten einmal erstellt und abgedruckt immer gleich aussehen und dass Leser diese immer auf die gleiche Weise lesen werden.. Eine dynamische Darstellung wie bei Internetseiten ist unmöglich. Doch gerade diese Unfähigkeit zur Darstellung dynamischer Layouts ist der Punkt: Eine Grafik, einmal platziert, erscheint in den Printmedien immer an der gleichen Stelle. Ein Text, einmal formatiert, verliert seine Formatierung nicht mehr. Die Anzeigefläche, im Falle eines Buches also eine Buchseite, bleibt unter normalen Umständen immer gleich breit und gleich lang. Der Leser betrachtet die Buchseite immer auf die gleiche Weise, in einstudierten Schemata, die ihm von Kindheit an eingetrichtert werden. Internetseiten verlangen vom Betrachter oftmals ein Umdenken, da sich hier beispielsweise eine Spaltendarstellung meist als unpraktikabel erweist oder Interaktion in Form von Scrolling erwartet wird. Wie aber können Informationen im Internet "leserfreundlich" präsentiert werden?

Mit den Vorgaben leben

Zuallererst einmal muss jeder Webdesigner wissen, dass ihm zur Erstellung seiner Seiten nur drei Schriftarten zur Verfügung stehen: Arial bzw. Helvetica, Times New Roman sowie Courier. Nur diese Fonts sind standardmäßig auf beinahe jedem Rechner installiert und garantieren so zumindest die Möglichkeit einer Beeinflussung des Layouts.

Mit diesen Vorgaben und der Formatierung dieser Schriftarten in Fett, Kursiv und Unterstrichen, immer in Verbindung mit der Möglichkeit, Farben zu verwenden, muss also jedes Projekt angegangen werden. Aber auch mit diesen minimalistischen Stilmitteln ist es möglich, für das Auge angenehme Layouts zu realisieren.

Textbreite und -länge

Ein Text, der online gelesen werden soll, sollte nicht die komplette Bildschirmbreite für sich beanspruchen, da er dadurch beinahe unlesbar wird, zumindest wirkt er auf das betrachtende Auge sehr ermüdend. Die Verwendung von Tabellen, um die Seite einzugrenzen, ist hierbei angeraten, ebenso können Frames, wie im Grammiweb, verwendet werden. Auch muss die Länge eines Textes eingegrenzt werden, da schier unendlich wirkende Texte den gleichen Effekt hervorrufen. Hier sollten Absätze geschaffen werden, die thematisch den Text unterteilen. Bei zu langen Texten oder zu weitläufigem Inhalt ist die Verteilung aller Informationen auf mehrere Seiten unumgänglich. Grammiweb beispielsweise besteht zur Zeit aus etwa 400 Seiten (das Grafikarchiv mitgerechnet). Würden alle Seiten auf einer Seite zusammengefasst, würden sie zum Einen horrende Ladezeiten beanspruchen und zum Anderen wahrscheinlich niemals gelesen werden.

Die Hingucker

Abgesehen von der Verwendung des Textes ist das Layout selber von entscheidender Wichtigkeit. So lassen sich Texte durch Überschriften auflockern und durch Hervorhebungen leichter lesen. Überschriften in vielen Variationen sind hierbei möglich, einige Beispiele haben wir am Seitenende für Sie gesammelt. Hervorhebungen, in vorsichtiger und sparsamer Anwendung, geben dem Leser die Möglichkeit, auch beim "Überfliegen" eines Textes die wichtigen Inhalte herauszufiltern und bei Bedarf diese Inhalte zu vertiefen. Hierbei muss jedoch in höchstem Maße darauf geachtet werden, dass diese "Hingucker" wirklich sparsam angewandt werden, da sie sonst ihre Wirksamkeit verlieren. Ist ein Wort in einem Text, der durchgehend in einer Farbe, einer Schriftart und einem Format geschrieben wurde, fett, farbig, in einer anderen Schriftart, kursiv, unterstrichen oder aus diesen Formaten kombiniert dargestellt, so fällt es ins Auge. Ist allerdings jedes zweite Wort auf diese Weise hervorgehoben, achtet niemand mehr darauf.

Ausrichtung des Textes

Ein wichtiger Punkt kommt der Ausrichtung von Texten zu. Soll ein Text informativen Charakter erhalten, so ist beispielsweise von einer mittigen Ausgabe abzuraten. Als vollkommen unsinnig hat sich eine Textausrichtung nach rechts erwiesen, da das menschliche Auge (zumindest in den westlichen Kulturen) gewohnt ist, Text linksbündig von oben links nach unten rechts zu lesen. Eine Verwendung der Rechtsausrichtung ist also nur in Ausnahmefällen sinnvoll, beispielsweise bei Menüs oder einzelnen Aufzählungen.

Farbige Hervorhebungen

Bereits angesprochen wurde die Verwendung von Farben zur Texthervorhebung und Textauflockerung. Die Verwendung ist natürlich Geschmackssache, jedoch sollte hierbei bedacht werden, dass die Betrachter durch die Printmedien gewohnt sind, einen einfarbigen Text auf einem einfarbigen Hintergrund zu lesen. Vielfarbigkeit führt schnell zu Ermüdung des Betrachters oder erweckt den Anschein von Unprofessionalität.

Gleichmäßige Ausrichtung zu allen Seiten

Da sich das Auge an die Darstellung von textlichen Inhalten in Blocksatz gewöhnt hat, sollte auch bei der Erstellung von Internetseiten über die Möglichkeit einer Verwendung des Tags <div align="justify"> ... </div> nachgedacht werden, der Texte in diesem Format darstellt (wie übrigens auch diesen Abschnitt). Jedoch ist hierbei zu bedenken, dass nur Browser ab der vierten Generation in der Lage sind, diesen Tag zu verarbeiten.

Beispiele von Hervorhebungen und Überschriften

ÜbErScHrIft
Hier wurden die Buchstaben abwechselnd in Arial und Times New Roman dargestellt

Ü B E R S C H R I F T
Die Überschrift wurde in Großbuchstaben mit jeweils einem Leerschritt Zwischenraum dargestellt

Hervorhebung

Hervorhebung

Hervorhebung

Diese Auflistung könnte wahrscheinlich noch sehr lange weitergeführt werden, aber Sie sehen, was alles mit ein paar wenigen Änderungen des Formates oder der Farbe möglich ist.

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