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Worauf Werbende achten sollten

Werbung auf Internetseiten

Jeder kennt sie und nutzt sie meist, um noch mal schnell im Badezimmer zu verschwinden: Werbung. Auch im Onlinebereich hat sie sich bereits ausgebreitet, ist in Form diverser Werbebanner, Newsletteranzeigen, Partnerschaften, zappelnden kleinen Grafiken oder in vielen anderen Varianten auf beinahe jeder Homepage mehr oder weniger ansprechend anzutreffen.

Aber wo liegen da eigentlich die Unterschiede? Und wie macht man so was? Wie teuer ist das?

Werbung per Werbebanner

Die meistverbreitete Art der Onlinewerbung ist wohl die Bannerwerbung, bei der Grafiken in standardisierten Größen auf einer Internetseite eingeblendet werden. Die gebräuchlichsten Formate sind das internationale Format 468 x 60 Pixel, die kleinere Variante 234 x 60 Pixel, das ureigene deutsche Format 400x60 Pixel und die Sparversion mit 400x40 Pixel. Eines haben alle Formate gemein: Sind sie animiert, steigt die Klickrate und somit der Besucherzustrom - sind sie ZU animiert, fühlt man sich abgestoßen und keiner klickt darauf. Einige wesentliche Faktoren für den Erfolg von Werbebannern haben wir für Sie in unserem Bericht "Banners that work" zusammengetragen.

Werbeplatzsuchende in Sachen Bannerwerbung sollten vor allem nach thematisch und gestalterisch passenden Seiten, einer günstigen Platzierung - im Idealfall entweder oben am Seitenanfang oder im direkten Umfeld eines Scrollbalkens - sowie einem passenden Preis-/Leistungsverhältnis Ausschau halten. Die Kosten für Bannerwerbung sind in der Hauptsache von der Anzahl der Besucher abhängig. Internetseiten wie die der bekannten Suchdienste oder Zeitschriften können Höchstsätze für ihre Werbeplätze verlangen - die gerne gezahlt werden, da sie dort von sehr vielen Besuchern gesehen werden können.

Es muss aber nicht immer der Massenanbieter sein - der Trend geht momentan weg von dieser Massenwerbung und hin zur thematischen, gezielten Werbung, was durchaus sinnvoll ist, da so die immensen Streuverluste, die auf den besucherstärksten Seiten recht hoch sein können, auf ein Mindestmaß reduziert werden können. Die Kosten für die Werbung bei Themenseiten hält sich im Vergleich zu den Universalseiten meist in niedrigerem Rahmen, bringt aber effektiv mehr Nutzen.

Egal, für welchen Werbeplatz man sich letztendlich entscheidet: Kosten tuts fast immer. Die Abrechnung erfolgt dann nach auf den Werbebanner erfolgten Klicks oder nach den Views, also der Anzahl der Einblendungen des Banners. Beide Abrechnungsvarianten bergen sowohl Vor- als auch Nachteile: Bei der "Per-Klick"-Methode wird der Banner meist eingeblendet, bis eine vorher vereinbarte Anzahl von Besuchern auf den Werbebanner geklickt hat, was für den Betreiber der Site das Problem bringt, dass er schlechter die Laufzeiten der Werbung kalkulieren kann, wohingegen bei der "Per-View"-Methode der Werbeträger bis zu einer vereinbarten Anzahl von Einblendungen aktiv ist. Hört sich zwar relativ gut an, bedenkt man allerdings die Möglichkeiten, hiermit "Schindluder" zu treiben, sieht das Ganze anders aus: Angenommen, eine Suchmaschine blendet auf jeder ihrer Seiten jedes Mal aufs Neue den Banner ein, so würde bei einer relativ normalen Suchabfrage etwa 6 Einblendungen erfolgen - der Besucher ist aber trotzdem immer noch der gleiche und hat schon ab der zweiten Einblendung entschieden, ob das Angebot für ihn von Interesse ist oder nicht.

Die sinnvollste Abrechnungsmethode ist die nach der Dauer der Werbeplatzvermietung. Hierbei mietet der Werbende für eine festgelegte Zeitspanne den nötigen Platz für sein Banner, wobei er anhand der ihm vorher mitgeteilten durchschnittlichen Besucherzahlen schnell ermitteln kann, wie viele Surfer seine Werbung sehen werden und ob sich dies in Relation zu den "Mietkosten" rechnen würde.

Anzeigenschaltung in Newslettern

Zweitbeliebteste Art der Internetwerbung ist die Anzeigenschaltung in Newslettern. Der Vorteil liegt auf der Hand: Die gewünschte Zielgruppe kann direkt angesprochen werden, und dadurch, dass ihr die Werbebotschaften kostenlos via Email auf den Bildschirm geliefert werden, werden diese dann auch ohne die weitverbreitete Onlinehektik in aller Ruhe gelesen und vielleicht auch akzeptiert.

Diese Gründe machen die Newsletterwerbung dann wohl auch zu einer der effektivsten Werbemethoden, da die unliebsame Streuung hier beinahe gänzlich vermieden werden kann. Die Anzeigenschaltung in einem moderierten Newsletter, der an eine Schar an einem speziellen Thema interessierter Personen gerichtet wird, wird wohl ins virtuelle "Schwarze" treffen.

Trotz der genannten Vorteile wird Newsletterwerbung meist günstiger als Bannerwerbung angeboten. Die Abrechnung erfolgt im Regelfall nach Anzahl der Empfänger und Größe der Anzeige.

Sonstige Werbemethoden

Neben den beiden erstgenannten Werbemethoden haben sich findige Köpfe noch einige andere Möglichkeiten einfallen lassen, Kunden für ihr Angebot zu gewinnen. Partnerprogramme, die Drittanbietern erlauben, mit der Dienstleistung des Werbenden Geld zu verdienen, haben sich als äußerst effektive Umsatzgeneratoren gezeigt. Wer einmal die Augen beim Surfen offen hält, wird auf einer Vielzahl semi- und vollprofessionellen Internetseiten Angebote wie beispielsweise die diverser Buchversandhandlungen finden, online Bücher zu bestellen. Hierbei erhält der Seitenbetreiber der Homepage, auf der der Besucher auf dieses Partnerprogramm zugreifen kann, Provisionen für seine Vermittlung. Dies geschieht meist entweder in Form von Bannerwerbung oder aber in Form realer Vermittlungsarbeit, nämlich, indem der Betreiber den Besucher wirklich davon überzeugt, auf die Offerte des Programmanbieters zuzugreifen ("Cash for Sale"). Eine akzeptable Menge solcher Partnerprogramme finden Sie bei Webmasterplan.

Kosten

Generelle Kostenaussagen sind wohl unmöglich. Zu viele Faktoren, wie beispielsweise die Besucherzahl, die Art des Werbeplatzes, die Werbemethode und noch vieles andere spielen eine Rolle. Sicher jedoch ist die Tatsache, dass Werbung zwar zum einen nicht allzu teuer sein sollte, denn jede Mark, die investiert wird, soll um ein Vielfaches als Umsatz wieder generiert werden, sie sollte aber auch nicht zu billig sein. Newsletterwerbung mit Preise von 0,01 DM pro Empfänger oder Bannerwerbung mit 0,1 Pfennig pro Einblendung sind meist wenig seriös und sollten von Werbenden tunlichst übersehen werden. Letztendlich entscheidet der Werbende aufgrund der Faktoren Kostenpunkt zu Wahrscheinlicher Nutzen darüber, ob ein Werbeangebot lukrativ scheint oder nicht.


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