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Das Favicon

Mit Einführung des Microsoft Internet Explorers (IE) der 5. Generation am 18. März 1999 brachte der Internetwelt neben einem fortschrittlichen Anzeigewerkzeug auch ein neues Spielzeug: Das Favicon.

Dieses neue Feature ermöglicht die Implementation eines eigenen, individuellen Icons zu in den Favoriten (Bookmarks) des IE eingetragenen Internetseiten, wobei die Anzeige dieser persönlichen Note nicht nur auf die Favoritenliste begrenzt ist, sondern darüber hinaus auch in der Adresszeile (siehe Bild) und in der Dateistruktur Windows´ integriert wird. Wird eine Internetseite also beispielsweise für einen direkten Zugriff mit einer Verknüpfung auf dem Desktop hinterlegt, wird diese Verknüpfung mit dem dazugehörigen Icon verbunden. Dank des Favicons können Internetseiten also aus der Masse herausstechen.

Favicon
Anzeige mit Favicon

Favicon
Normale Anzeige ohne Favicon

Suchreihenfolge

Beim Aufruf einer Website sucht der IE selbständig nach passenden Favicons, wobei einem strikten Suchschema gefolgt wird:

  • Der HEAD-Bereich der aufgerufenen Datei wird nach Einträgen durchsucht
  • Das Verzeichnis, in dem sich die aufgerufene Datei befindet, wird nach Einträgen durchsucht
  • Das Hauptverzeichnis der Internetadresse wird nach Einträgen durchsucht

Ablagemöglichkeiten

Entsprechend dieser Reihenfolge sollte das Favicon dann auch abgelegt werden:

Im HEAD-Bereich legt der Eintrag <LINK REL="SHORTCUT ICON" HREF="/PFAD/ICON.ICO"> den Weg zum Favicon fest.

Wird das Favicon in jedem Verzeichnis einer Website abgelegt, ist kein Hinweis auf dessen Platz innerhalb von HTML-Dokumenten nötig und gibt zusätzliche Möglichkeiten hinsichtlich der Strukturierung und Differenzierung der einzelnen Themen durch Ablage unterschiedlicher, zum jeweiligen Thema passender Icons.

Der Normalfall ist das Ablegen des Favicons im Hauptverzeichnis (Root) einer Homepage, also dort, wo die Startdatei "index.htm" auf den Besucher wartet.

Herstellung eines eigenen Favicons

Zur Herstellung der Werbemarke wird außer einem Grafikprogramm und einem Programm zur Konvertierung in das Icon-Format ".ICO" nichts benötigt. Sie können also eine Grafik mit den Massen 32x32 Pixel und einer Farbtiefe von 256 Farben beispielsweise mit MS Paint erstellen, diese im ".BMP"-Format speichern, einen Konverter wie "Graphics Workshop" oder "Microangelo" (wobei dieser ein reiner Iconeditor ist) verwenden, um die ".BMP"-Datei in das benötigte Format zu konvertieren, und fertig ist Ihr persönliches Favicon, welches dann nur noch an einem der weiter oben beschriebenen Plätze abgelegt werden muss. Entsprechende Konverter finden Sie in allen Freeware-Webangeboten wie zum Beispiel dem von Ziff Davis.

Fazit

Da die Favicon-Technik noch nicht vollends ausgereift ist und somit immer Fehler möglich sind, also ein Icon falsch oder gar nicht angezeigt wird, sollten Sie keinen allzu großen Wert auf dieses Gimmick legen. Mit den kommenden Browsern und dem wahrscheinlichen Nachziehen Netscapes sowie weiterer Hersteller wird aber auch das Favicon den Kinderschuhen entwachsen und sicherlich irgendwann einmal den gleichen Stellenwert wie individuelle Symbole auf dem Desktop bekommen.


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