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Der Bypass wartet schon...

Hintergrundklänge

Was so manchen Webmaster stolz macht, dass er es doch geschafft hat, bringt so manchen Besucher der Webseite dieser Künstler an den Rand eines Nervenzusammenbruchs: Hintergrundmusik.

Da surft man nicht Böses ahnend vor sich hin, ruft eine Seite nach der anderen auf, kommt zufälligerweise auf eine Homepage, auf der man das Gesuchte wähnt, und schon sollte jemand zur Stelle sein, der entweder Baldrian reicht oder den Notarzt alarmiert.

Sicher, es spricht nichts dagegen, Onlineprojekte multimedial zu hinterlegen, nur meist artet das Vorhaben in eine Präsentation schlechten Geschmacks und musikalischem Unverständnisses des Webmasters aus. Da werden die Seiten eines Tierheims mit heimeligem Wuffen und Miauen unterlegt, die Homepage eines meiner "Kollegen", seines Zeichens ebenfalls bemüht, anderen zu helfen, begrüßt den Besucher mit epochaler Midimusik, deren Genuss nach spätestens einer Minute dem Nullpunkt entgegensinkt, und die Onlinewerbung eines bekannten Prozessorherstellers gibt dem Interessierten gleich zu Beginn die Möglichkeit, dem Schöpfer gegenüberzutreten.

Warum sind sich viele Homepageersteller immer noch nicht im Klaren darüber, dass man mit solchen Mitteln Besucher eher vergrault als begeistert. Wer möchte sich schon eine Stunde lang die multimedialen Midi-Ergüsse eines Hobbymusikers gönnen, dessen ganze kreative Laufbahn bisher einen Midisong von 30 Sekunden Länge, zweifelhafter Qualität und überraschend exzessiver Langeweile hervorgebracht hat?

Die Verwendung von Hintergrundmusik oder aktionsabhängigen Soundeffekten ist natürlich nicht immer fehl am Platze. So erwartet man auf den Internetseiten einer Musikband, auch deren Produkt kennen zu lernen, und es ist sicherlich auch nicht immer schlecht, mal einen kleinen Ton hier und einen dort anzubringen. Wichtig ist nur, dass dabei genauestens abgewägt werden sollte, wo Musik Sinn macht und wo sie schlicht und einfach dazu führt, den Besucher entweder zu vergraulen oder ihn zum nervlichen Pflegefall zu machen.


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