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Was ist WAP?

Das "Wireless Application Protocol", kurz "WAP" genannt, ermöglicht das Darstellen von Internetseiten auf speziell darauf ausgerichteten Mobiltelefonen. Dabei dient "WAP" als Übertragungsprotokoll zwischen Internetserver und Handy.

Grundvoraussetzungen

WAP kann auf allen Handys genutzt werden, die mit der entsprechenden Spezifikation angeboten werden. Momentane Marktführer in diesem Bereich sind Nokia und Siemens, andere Anbieter haben aber auch WAP-Modelle im Angebot.

Wer über kein WAP-Handy verfügt oder die erstellten Seiten gratis auf dem heimischen PC prüfen will, sollte auf einen so genannten "WAP-Emulator" zurückgreifen, der den Befehlssatz simuliert.

Wer WAP-Inhalte im Internet bereitstellen will, muss über entsprechend eingerichteten Speicherplatz verfügen. Hierzu muss der Provider lediglich folgende Einstellungen vornehmen:

Webserver MIME-Types:

text/vnd.wap.wml .wml
image/vnd.wap.wbmp .wbmp

Im Regelfall wird dies schnell und unkompliziert durch eine kurze Mail an den Provider in die Wege geleitet, wobei zur Sicherheit die o. a. Angaben noch mal mitgesendet werden sollten.

Möglichkeiten des WAP

Grundgedanke der Bereitstellung von WAP-Inhalten ist das schnelle Verfügbarmachen von Informationen. So können Onlinedienste wie beispielsweise das Abrufen von Börsenkursen oder der aktuellen Wettervorhersage, das Abfragen der aktuellen Staumeldungen, die Einsicht in den Fahrplan der Bahn und vieles mehr auch unterwegs verfügbar gemacht werden. Durch die begrenzten Speichermöglichkeiten vieler Handys ist die dabei angebotene Information auf das Nötigste begrenzt. Weiterhin werden momentan Erprobungen im mCommerce angestellt, der in Anlehnung an den bekannten Begriff "eCommerce" das Onlinegeschäft unterwegs bezeichnet. Vielleicht werden Sie irgendwann einmal auch unterwegs Bücher kaufen, Autos verkaufen oder Produkte bestellen können. Zur Zeit ist daran aber aufgrund der hohen Verbindungspreise noch nicht zu denken.

Inhalte einer WAP-Seite

WAP-Seiten bestehen in der Hauptsache aus Text, Menüs und einfachen Grafiken. Letztere werden als reine Schwarzweißbilder mit einem Bit Farbtiefe dargestellt, um eine schnellstmögliche Anzeige und möglichst geringe Speicherauslastung zu ermöglichen. Anders als HTML-Seiten können WAP-Sites keine Umlaute darstellen, die Informationen müssen also dementsprechend aufbereitet sein. Es ist möglich, mit WML auf CGI- oder ASP-Elemente zuzugreifen, so dass Datenbankanbindungen kein Problem darstellen.

Aufbau einer WAP-Seite

Eine WAP-Seite wird ähnlich einer normalen Internetseite mit einer Seitenbeschreibungssprache aufgebaut. Bei den herkömmlichen Webseiten funktioniert dies durch die Sprache HTML (Hypertext Markup Language), die Handy-Seiten werden mittels WML (Wireless Markup Language) erstellt. WML ist in Aufbau und Struktur eng mit HTML verwandt. So werden zum Beispiel Tags, also Befehle, in eckigen Klammern geöffnet und geschlossen, und auch viele bekannte Anweisungen des HTML-Befehlssatzes lassen sich in WML finden. Das WML selbst basiert auf der Sprache XML, die als wahrscheinlichster Nachfolger von HTML gerade vom W3C, quasi den obersten Internetwächtern, zugelassen wurde. Angeblich können WML-Seiten auch in XML-fähigen Browsern dargestellt werden, leider jedoch sind diese Anzeigeprogramme noch in der Erprobungsphase und noch nicht verfügbar, um dies wirklich ausprobieren zu können.

Komplette WAP-Seiten werden "Deck" genannt. Bei Abruf einer Seite wird das Deck in den Speicher des Handys geladen und gespeichert. Um durch das Dokument surfen zu können, wird das Deck in Einzelseiten gesplittet, die im Handydisplay dargestellt werden. Diese Einzelseiten nennt man "Cards".

Wie bereits erwähnt gibt es eine nahe Verwandtschaft von WAP zu HTML. So werden die Seiten dann auch mit der Dateierweiterung ".wml" abgelegt. Der Quellcode des WML-Seiten muss, entgegen dem von HTML-Dokumenten, in Kleinschreibung gehalten sein. Zur Programmierung genügt ein normaler Texteditor, es kann aber auch auf das Nokia WAP SDK zurückgegriffen werden, welches Nokia kostenlos zur Verfügung stellt.


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