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Der Grammiweb PageOptimizer

Inhalt

Was macht der Grammiweb PageOptimizer

Der PageOptimizer entfernt vorrangig unnötigen Ballast aus HTML-Quelltexten. Dadurch werden die Dateien kleiner und können schneller geladen werden. Als Nebeneffekt verringert sich so auch der Traffic, also die vom Webserver zur Verfügung gestellte Bandbreite für die Übertragung der Dateien, was sich bei vielen Hostingmodellen in barer Münze niederschlagen kann.

Anders als andere Optimierungsprogramme beachtet der PageOptimizer viele Verbesserungsaspekte und bietet diese Berücksichtigungen in individuell wählbaren Konfigurationen an. Weiterhin bietet der PageOptimizer zusätzliche Optimierungsoptionen an, welche sich zwar negativ auf die Dateigröße, jedoch positiv auf die Darstellbarkeit und Konformität der Webdokumente beziehen können.

Im Fazit übernimmt der PageOptimizer also lästige und zeitraubende Einzeltätigkeiten, von denen die ein oder andere bei manueller Optimierung auch gerne mal vernachlässigt oder vergessen wird.

Der Grammiweb PageOptimizer kann unter

http://www.grammiweb.de/downloads/pageoptimizer.shtml

heruntergeladen werden.

Diese Anleitung bezieht sich auf die Vollversion des PageOptimizers. Die kostenlose Free Edition ist in einigen Funktionen eingeschränkt. Näheres hierzu erfahren Sie auf der oben genannten Produktseite.

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Die Optionen

Über die Taste "F3" bzw. über den Unterpunkt "Optionen" des Menüs "Bearbeiten" gelangen Sie zur Übersicht der Konfigurationsmöglichkeiten. Hier können Sie neben zusätzlich zu beachtenden Dateierweiterungen alle Einstellungen vornehmen, die Ihre Webseite(n) perfektionieren.

Im Kasten "Automatische Ersetzung" finden Sie bereits einige Einträge. So ist hier zum Beispiel die Ersetzung des <strong>-Tags durch das aktuellere <b> vorgegeben, es werden also alle <strong>'s im Quelltext durch <b>'s ersetzt. Bitte beachten Sie, dass zu vielen Tags auch ein Endtag gehört, welcher ebenfalls aktualisiert werden sollte. Wollen Sie also beispielsweise alle <center>-Tags durch <div align="center"> ersetzen, gehen Sie wie folgt vor:

  • Geben Sie zunächst im Feld "Text im Original" den Text "<center>" (ohne die Anführungsstriche) ein
  • Im Feld "Ersetzen durch" tragen Sie "<div align="center">" ein
  • Mit einem Klick auf "OK" wird der neue Eintrag übernommen
  • Geben Sie dann den Text "</center>" im Feld "Text im Original" ein
  • In das Feld "Ersetzen durch" kommt dann die Entsprechung "</div>"
  • Nochmals "OK" anklicken, und schon werden Anfangs- wie Endtags ersetzt
  • Vergessen Sie nicht, nach neuen Einträgen zu speichern, falls dies nicht also automatische Option vom PageOptimizer wahrgenommen wird. So haben Sie die Ersetzungen auch beim nächsten Programmstart präsent.

In der Optionsliste können Sie die zu berücksichtigenden Verbesserungen aktivieren bzw. deaktivieren. In der Regel zeigt sich die bei der Auslieferung des Produktes voreingestellte Kombination als besonders fehlerfrei, jedoch kann sie individuell angepasst werden.

Die Optionen im Einzelnen:

Zeilenumbrüche entfernen
Es werden alle Zeilenumbrüche entfernt, der Quelltext erscheint als Einzeiler. Auf die Funktion hat dies keine Auswirkung, jedoch wird die Dateigröße dabei verringert. Weiterhin wird die Quelle dadurch schwerer lesbar, was Ideendieben oft schon in diesem Stadium die Lust am Plagiat nimmt.

Doppelte Zeilenumbrüche entfernen
Häufig wird bei der Erstellung eines Quelltextes die ein oder andere Leerzeile eingebunden, um logische Abschnitte zu betonen. Nach der Erstellung haben diese Abtrennungen jedoch meist ihre Daseinsberechtigung verloren, da der Quelltext als solcher nicht mehr angetastet wird. Mit dieser Option wird diesem unnötigen Ballast der Kampf angesagt.

Doppelte Leerzeichen entfernen
HTML "übersieht" doppelte Leerzeichen, und so wird der Text "Hier     soll etwas stehen" auch nur als "Hier soll etwas stehen" angezeigt. Die Doppler, die meist aufgrund von Tippfehlern oder durch die nachträgliche Entnahme von Elementen entstehen, können also getrost ins virtuelle Nirwana geschickt werden.

Leerzeichen zwischen und in Tags entfernen
"<p> <b >" wird vom Browser nur als "<p><b>" interpretiert, die beiden Leerzeichen verbrauchen also nur unnötig Platz und können ohne Bedenken entfernt werden.

Tabulatoren entfernen
Bei der Programmierung ist es üblich, einen Quellcode strukturiert darzustellen, um später schneller logische Zusammenhänge, zum Beispiel Schleifen, erkennen zu können. Um diese Struktur zu erreichen, werden häufig auch Tabulatoren eingesetzt, um so Einrückungen zu erhalten und Zusammenhängendes noch besser optisch darstellen zu können. Bei der Erstellung von HTML-Quelltexten ist dies nicht notwendig, da diese meist nicht wieder angetastet werden und die logischen Strukturen sich in Grenzen halten. Die Tabs können also ebenfalls der Optimierung zum Opfer fallen, ohne dass dies am Endprodukt etwas ändert.

Kommentare automatisch/nach Bestätigung entfernen
Häufig werden Kommentare in Webseiten eingebunden, welche zwar bei der Erstellung den ein oder anderen Hinweis geben, nachher jedoch meist nur noch als Ladezeitballast mitgeführt werden. Wenn Sie also Ihre persönlichen Hinweis wie "<!-- hier noch den Quelltext aufräumen -->" entfernen wollen, können Sie dies über diese Optionen bewerkstelligen. Hierbei muss jedoch unterschieden werden: Sind reine Anmerkungen zu entfernen, kann dies ohne Probleme über die automatische Einstellung erfolgen. Sind hingegen Scripte oder CSS-Definitionen im Quelltext enthalten, welche in Kommentartags gepackt wurden, um die Abwärtskompatibilität zu älteren Browsern zu gewährleisten, sollte die manuelle Variante gewählt werden, bei der jeder Kommentar vor dem Löschen angezeigt wird.

Sonderzeichen ersetzen
Sind im Webdokument deutsche Umlaute enthalten (ä, ö, ü, ß), werden diese zwar in der Regel korrekt dargestellt, wenn der Betrachter das deutsche Gebietsschema aktiviert hat, jedoch führen diese bei anderen Einstellungen zu Fehldarstellungen. Mit dieser Option werden sie durch ihr HTML-Äquivalent ersetzt, wodurch auch internationale Besucher keine Fehler beim Besuch Ihrer Seiten ernten.

Automatische Ersetzung durchführen
Wie automatisch zu ersetzende Quelltextteile eingegeben werden, wurde weiter oben bereits behandelt. Mit diese Option wird die Ersetzung "scharfgeschaltet" und auch wirklich umgesetzt.

Sicherheitskopien anlegen
Besonders bei der Stapelverarbeitung (dazu unten mehr) ist es sinnvoll, Sicherheitskopien der optimierten Seiten anzulegen. So können Sie sicherstellen, dass das Ausgangswerk wieder hergestellt werden kann, wenn die Optimierung schief laufen sollte (siehe weiter unten, "Was tun, wenn die optimierte Seite Fehler aufweist?").

MS Frontpage Webbots entfernen
Haben Sie Ihre Webseiten mit Microsofts HTML-Editor Frontpage erstellt, können Webbots, die die Frontpage Extensions ansprechen, im Quelltext enthalten sein. Diese sind sinnvoll, wenn die Seiten auf einem Webserver abgelegt werden, der diese Extensions installiert hat. Da dies häufig nicht der Fall ist, können die Webbots jedoch auch zu Fehlern, auf jeden Fall aber zu unnötiger Ladezeit führen. Mit dieser Option können Sie sie entfernen.

Optimierungstipps anzeigen
Der PageOptimizer bietet die Möglichkeit, den Quelltext nach häufigen Fehlern zu durchsuchen und diese aufzuzeigen. Sollten also zum Beispiel Grafiken eingebunden worden sein, jedoch die Abmessungen hierzu fehlen, oder sollte der Dokumententyp nicht angegeben worden sein, weist der PageOptimizer darauf hin. Wir haben bewusst auf eine automatische Korrektur verzichtet, da diese "Fehler" häufig gewollt auftreten, denn bei der endgültigen Anzeige der Seite haben sie relativ wenig Relevanz.

Dateinamen klein schreiben
Ein oft anzutreffender Fehler ist das Nichtberücksichtigen der Kleinschreibung von Dateinamen. So stellt zwar die Datei "Index.html" die Indexseite dar, jedoch wird sie auch nur dann gefunden, wenn sie in exakt dieser Form eingegeben wird. <a href="index.html"> kann also (zumindest bei den *nix-basierten Webservern) direkt zur Fehlerseite weiterleiten. Diese Option schreibt den Dateinamen der optimierten Datei klein. Beachten Sie hierbei jedoch, dass seiteninterne Links nicht korrigiert werden. Wenn also eine Unterseite auf "Index.html" verweist, wird diese nicht auf die gewünschte Seite weiterleiten.

Die weiteren Optionen sind eher organisatorischer Art und haben mit der Optimierung als solcher nicht zu tun:

Anzeige: Automatisch oder nach Optimierung anbieten
Wenn Sie Einzelseiten optimieren, sollten Sie das Endprodukt prüfen, um Fehlern vorzubeugen. Diese Optionen bieten Ihnen die Möglichkeit, das Werk entweder direkt nach der Optimierung automatisch anzuzeigen, oder zumindest nachzufragen, ob dies gewollt ist.

Beim Programmende Optionen und Einstellungen speichern
Die Optionen, Dateierweiterungen und automatischen Ersetzungen sollten gespeichert werden, damit sie beim nächsten Programmstart wieder verfügbar sind und nicht erneut eingegeben bzw. aktiviert werden müssen. Ebenso können die Einstellungen (die Größe des Fensters sowie dessen Position) gespeichert werden. Mit diesen Optionen geschieht dies automatisch, sobald der PageOptimizer beendet wird.

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Einzeldateien optimieren

Laden Sie zunächst die gewünschte Datei, indem Sie den Unterpunkt "Öffnen" im Menü "Datei" verwenden. Im Anschluss erscheint der Quelltext der Webseite im Anzeigefeld des PageOptimizers.

Wurden alle Optionen gewählt, kann die Optimierung angegangen werden. Klicken Sie hierzu im Hauptfenster (zu erreichen über die Taste F2 bzw. den Menüpunkt "Quelltext (F2)" im Menü "Bearbeiten") auf die Schaltfläche "Jetzt optimieren". Alternativ können Sie auch jeden einzelnen Schritt der Verbesserung nochmals selber "absegnen", wenn Sie auf die Schaltfläche "Schrittweise optimieren" klicken. In diesem Fall wird vor der Umsetzung jeder gewählten Option abgefragt, ob dies wirklich gewollt ist.

Nach kurzer Zeit (in der Regel nach Sekundenbruchteilen) verändert sich die Anzeige des Quelltextes im entsprechenden Anzeigefeld. Danach wird (sofern diese Optionen aktiviert wurden) entweder nachgefragt, ob die optimierte Fassung angezeigt werden soll, oder der PageOptimizer startet automatisch den Standardbrowser und stellt diese dar.

Im Regelfall sollte die Anzeige der optimierten Fassung der der originalen in nichts nachstehen, es sollten keine Veränderungen feststellbar sein. Genau dies ist ja auch gewollt, denn die Optimierung bezieht sich ja nicht auf die Darstellung, sondern auf das Tuning "unter der Haube". In Ausnahmefällen jedoch (z. B. bei JavaScripten, die im Webdokument untergebracht wurden) können Fehler auftreten, so dass beispielsweise die durch diese Scripte gewünschten Zusatzfunktionen nicht mehr verfügbar sind. In diesen Fällen sollte davon abgesehen werden, die optimierte Fassung zu speichern, und statt dessen lieber die originale Version über den Menüpunkt "Erneut öffnen" im "Datei"-Menü wiederhergestellt werden. Beachten Sie in diesen Fällen bitte das Kapitel "Was tun, wenn die optimierte Seite Fehler aufweist?".

Ist die Funktionalität der Originalseite weiter gegeben, sollte sie durch die optimierte ersetzt werden. Klicken Sie hierzu entweder auf den "Speichern"-Button in der Werkzeugleiste oder wählen Sie den Punkt "Speichern" im Menü "Datei". Sollten Sie einen anderen Dateinamen wünschen, können Sie natürlich auch den Punkt "Speichern unter" anklicken.

Die Optimierung ist somit komplett abgeschlossen. Den Erfolg können Sie in einem Anzeigefeld neben dem Quelltext ablesen: In der Regel bewegt sich die verringerte Dateigröße zwischen 10 und 20 Prozent. Dieser Wert kann variieren, so dass zum Beispiel größere, mit WYSIWYG-Editoren oder mit dafür eigentlich nicht gedachten Programmen erstellte Dateien auch bis zu 60 Prozent erreichen können. Wurde jedoch die Ersetzung von Sonderzeichen aktiviert, verringert sich der gesparte Speicherplatz, denn immerhin wurde z. B. jedes "ü" durch ein "&uuml;" ersetzt, was 5 zusätzliche Zeichen ausmacht.

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Stapelverarbeitung - Größere Dateimengen "auf einen Rutsch" verarbeiten

Um die Bewältigung größerer Dateimengen zu vereinfachen, wurde der PageOptimizer mit einer Stapelverarbeitung ausgestattet. Hier können die gewünschten Dateien einfach ausgewählt und anschließend der Optionen entsprechend optimiert werden. Der einzige Unterschied zur Einzelverarbeitung besteht in der nicht durchgeführten Endkontrolle der optimierten Fassungen, so dass es sich auf jeden Fall empfiehlt, Sicherheitskopien anzulegen.

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Was tun, wenn die optimierte Seite Fehler aufweist?

Im Normalfall verändert die Optimierung (bis auf die Dateigröße) nichts. In Ausnahmefällen können jedoch Fehler auftreten, so dass z. B. Zusatzfunktionalitäten nicht mehr gegeben sind oder Seitenfunktionen eingeschränkt werden.

In diesen Fällen ist es auf jeden Fall ratsam, erst einmal die optimierte Fassung durch die originale zu ersetzen. Dies wird erreicht, indem der Button "Erneut laden" bzw. dessen Äquivalent im "Datei"-Menü angeklickt wird.

Anschließend sollte eine fehlerfreie Konfiguration über das Optionsmenü gefunden werden. In der Regel reicht es aus, Kommentare nicht automatisch, sondern (soweit überhaupt erforderlich) erst nach Bestätigung entfernen zu lassen. Da Javascripte ebenso wie CSS-Definitionen häufig in Kommentar-Tags "gepackt" werden, um Abwärtskompatibilitäten zu älteren Browsern sicherzustellen, werden diese nämlich auch als Kommentare und somit als nicht unbedingt notwendig behandelt. Bei der manuellen Bestätigung werden Teile des Kommentars angezeigt, so dass fallweise entschieden werden kann, ob dieser weiterhin beibehalten bleiben soll.

Eine weitere Fehlerquelle sind die MS Frontpage-Webbots. Diese machen nur dann Sinn, wenn der Webserver auf eben diese reagiert und sie akzeptiert. Sollte also ein Server mit Frontpage-Extensions vorhanden sein, so sollte die Option zur Entfernung der Webbots unbedingt deaktiviert werden.

Sicher ist, wer die Option "Sicherheitskopien anlegen" aktiviert hat. Dadurch wird im Dateiverzeichnis eine neue Datei mit dem Namen der optimierten Fassung angelegt, welcher zusätzlich die Dateierweiterung ".bak" trägt. Auf diese Weise können Sie die Kopien ebenso leicht zusammenfassen, um sie bei Nichtbedarf zu löschen, wie auch wieder umbenennen.

Weitere Fehlerquellen sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht bekannt

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